Wie man gute Bilder macht

Welche Kamera soll ich kaufen?

Eine der Fragen, die ich immer wieder von einigen meiner Freunde und Blog-Leser bekomme, die gerade erst in die Fotografie gekommen sind, ist: „Wie kann ich mit dem, was ich habe, die coolsten Bilder ever machen, ohne zu viel Geld für neue Kameras und Objektive auszugeben? Seitdem DSLRs und spiegellose Kameras erschwinglicher geworden sind und die Menschen begannen, fortschrittliche „Einstiegskameras“ zu kaufen, besteht ein großes Interesse an der Fotografie in der breiten Öffentlichkeit. Ein großes Hindernis, auf das jeder an irgendeinem Punkt stößt, ist die Tatsache, dass, wenn die meisten professionellen Fotografen die Ausrüstung zeigen, mit der sie gut aussehende Bilder gemacht haben, der Eindruck entsteht, dass nur teure Ausrüstung großartige Fotos machen kann. Was von dort aus passiert, läuft wirklich auf die Brieftasche hinaus und wie ernsthaft eine Person in die Fotografie einsteigen will – einige beginnen, teure Ausrüstung zu kaufen und denken, dass es ihnen helfen wird, gute Fotos zu machen und ihre Fotografie zu verbessern, während andere sich zurückhalten und ihre DSLRs oder spiegellosen Kameras einfach als „Punkt und Aufnahme“ behalten, wobei sie erkennen, dass sie es nicht besser machen können mit dem, was sie haben.

DSLR-Kamera für Einsteiger 90% bringt

Wie ich in meinem DSLR-Kaufführer dargelegt habe, ist es nicht notwendig, teure Geräte zu haben, um gut aussehende Bilder zu produzieren. Ich sage den Leuten immer, wenn sie ihre erste DSLR-Kamera kaufen, dass „eine DSLR für Einsteiger 90% bringt“. Sicher, professionelle Ausrüstung wird immer besser und schneller sein als Einsteigerausrüstung, schließlich wird sie deshalb „professionell“ genannt. Einige Einstiegskameras wie die Nikon D5600 kommen jedoch sehr nahe heran oder übertreffen laut einigen Rezensionen sogar professionelle Kameras wie die D500 in der Bildqualität.

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Der Unterschied zwischen nicht-professioneller und professioneller Ausrüstung

Der größte Unterschied zwischen nicht-professioneller und professioneller Ausrüstung besteht heutzutage in einer Reihe von fortschrittlichen Funktionen, nicht unbedingt nur in der Qualität des Kamerasensors. Im Vergleich zu DSLRs der Einstiegsklasse und spiegellosen Kameras haben professionelle Kameras in der Regel die meisten Optionen, haben haltbarere Blenden und schnellere Bildraten, können mit abnormalen Temperaturen/Feuchtigkeit umgehen, haben eine höhere Verarbeitungsgeschwindigkeit, einen besseren Autofokus und so weiter. „Top of the line“ professionelle Ausrüstung (wie z.B. Nikon D850/Z7/D5) bietet niedrigere Rauschpegel, einen besseren Dynamikumfang und eine höhere Bildqualität – alles dank eines größeren Vollbildsensors – während alle Einsteiger-DSLRs und spiegellosen Kameras auf dem heutigen Markt über „Crop-Faktor“-Sensoren verfügen. Die DSLRs der Einstiegsklasse von Nikon haben den 1,5-fachen Crop-Faktor, während die DSLRs der Einstiegsklasse von Canon den 1,6-fachen Crop-Faktor aufweisen. Ich werde nicht viel darüber erzählen, was „Crop-Faktor“ ist, also wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, lesen Sie bitte diesen Artikel.

Aber vergessen Sie die Erntefaktoren, Sensortypen und anderen technischen Schrott – stellen Sie sich eine Frage: Wer hätte ein besseres Bild, ein großer Künstler mit einem mittelmäßigen Pinsel oder ein Neuling mit dem fortschrittlichsten Pinsel der Welt? Die Antwort liegt auf der Hand….eine Kamera ist nur ein Werkzeug in der Toolbox eines Fotografen. Jetzt gibst du dem großen Künstler den gleichen fortgeschrittenen Pinsel und er wird noch bessere Bilder schaffen. Deshalb kaufen professionelle Fotografen die beste Ausrüstung – weil sie wissen, wie man das Beste aus ihr herausholt.

 

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